Youtube-Kanal des Hegau-Jugendwerks Facebook-Page des Hegau-Jugendwerks
Zur Startseite

Graphomotorisches Training

Zusätzlich zur Förderung in den Kernfächern, wird von besonders geschulten Lehrkräften das Fach Schreibtraining angeboten. Rehabilitanden, die Störungen der Graphomotorik haben oder von der rechten auf die linke Schreibhand umtrainieren müssen, werden in Absprache zwischen den fürs Schreibtraining zuständigen Lehrern und den Ergotherapeuten in den Unterricht aufgenommen. Sehr wichtig ist zunächst, die Lernausgangslage jedes Rehabilitanden (verschiedene Beeinträchtigungen durch Krankheit oder Unfälle) festzustellen.

Für das Schreibenlernen sind neben Aufgabenverständnis, Konzentration und Ausdauer visuelle und auditive Wahrnehmungsleistungen, sowie senso-, fein und graphomotorische Fähigkeiten notwendig.
Anschließend erfolgt der Unterricht in einer Kleingruppe, wobei methodisch auf jeden einzelnen Rehabilitanden individuell eingegangen werden kann.

Je nach Einschränkung ergeben sich folgende Ziele:

  • Temposteigerung
  • Erlangung eines adäquaten Schriftbildes
  • Flüssige und rhythmische Graphomotorik
  • Erlangen einer schriftlichen Kommunikationsfähigkeit
  • Selbstständiger Umgang mit Schreibgeräten
  • Training und Verbesserung der Handkoordination
  • freie Beweglichkeit der Schreibhand


Um diese Ziele zu erreichen, wird im Schreibtraining auf folgende Punkte geachtet:
gute Sitzhaltung

  • die Arme sollen stützen, jedoch nicht die ganze Körperlast tragen
  • lockere und entspannte Körperhaltung
  • richtige Tischhöhe und Höhe des Stuhles
  • die Wahl des geeigneten Schreibgerätes und individueller Hilfsmittel


Nach dem graphomotorischen Training in der Ergotherapie erhalten die Rehabilitanden ein weiteres Training im Rahmen des Schreibtrainings.
Das Training erfolgt nach folgenden Prinzipien:

  • erste Schriftprobe
  • Buchstaben- und Schwungübungen
  • Diktate zum Erfassen des Schreibtempos
  • selbstständiges Abschreiben von Texten
  • Schreibfluss, Schriftgröße über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten


Bei der Entlassung erfolgt ein Abschlussbericht über die Arbeit und die Fortschritte im Unterricht. Es werden dabei auch noch bestehende Problembereiche, den Umgang mit Problemen und die entsprechenden Hilfen (Stifte, Stiftverdickungen, rutschfeste Unterlagen usw.) , die Grundlage für den Unterricht an der Stammschule sind, beschrieben.

 

Kontakt

Hegau-Jugendwerk
Wilhelm-Bläsig-Schule

Kapellenstr. 31
78262 Gailingen
Telefon: 07734/939-362
Fax: 07734/939-366
E-Mail

 
 
 

© Die Hegau-Jugendwerk GmbH - Neurologisches Rehabilitationszentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene