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Glück im Unglück beim Brand im Hegau-Jugendwerk

26.02.2020

Beim Zimmerbrand am gestrigen Abend gab es nur leicht verletzte Personen

Noch geschockt von den Ereignissen des gestrigen Abends, aber froh, dass Schlimmeres verhindert werden konnte: Verwaltungsdirektorin Barbara Martetschläger und der Ärztliche Direktor Dr. Andreas Weidmann am Brandort.. Bilder: Jagode/ Rinninsland
Noch geschockt von den Ereignissen des gestrigen Abends, aber froh, dass Schlimmeres verhindert werden konnte: Verwaltungsdirektorin Barbara Martetschläger und der Ärztliche Direktor Dr. Andreas Weidmann am Brandort.. Bilder: Jagode/ Rinninsland

(Gailingen). Glück im Unglück hatte das Hegau-Jugendwerk, denn bei einem Zimmerbrand am gestrigen Abend gab es nur leicht verletzte Personen. Aus noch unbekannter Ursache ist gegen 18.45 Uhr ein Brand in einem Patientenzimmer im zweiten Obergeschoss der Frührehabilitation (Haus B) ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt waren viele Patienten nicht auf der Station, sondern im Speiseraum oder bereits im Freizeitkeller unterwegs – was sich im Nachhinein als großer Vorteil herausstellte.

Die Feuerwehr war mit mehreren Einsatzwagen schnell vor Ort und hatte den Brand alsbald unter Kontrolle. Bereits beim Eintreffen der Wehren aus Gailingen und dem benachbarten Diessenhofen (Schweiz) und des Rettungsdienstes war das Gebäude durch das Personal und mit Hilfe von Angehörigen schon weitest gehend geräumt worden.

Vier Patienten mussten in dem Brandabschnitt unter Atemschutz von den Feuerwehren aus dem betroffenen Gebäudeabschnitt gerettet werden. Insgesamt sechs Personen, darunter ein Feuerwehrmann und zwei Angehörige, mussten mit leichten Rauchgasverletzungen im Singener Krankenhaus behandelt werden, konnten dieses aber nur wenige Stunden später glücklicherweise wieder verlassen.

Der Einsatz war gegen 21 Uhr beendet. Die meisten Patienten und deren Angehörige konnten auf ihre Zimmer zurück kehren, die Patienten des betroffen und abgesperrten Gebäudeabschnittes wurden auf die anderen Bettenhäuser verteilt.

Trotz des Schocks über das Geschehen ist man im Hegau-Jugendwerk froh darüber, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Durch das beherzte Eingreifen der Mitarbeiter, die Großteils aus ihrer Freizeit kamen, um tatkräftig mit an zupacken, und der tollen Unterstützung der Patienteneltern sowie dem schnellen Eintreffen der Feuerwehren kam keiner ernsthaft zu Schaden.

Verwaltungsdirektorin Barbara Martetschläger, die ebenso wie alle Führungskräfte gestern Abend vor Ort war, dankte im Namen aller Verantwortlichen bereits in einer ersten Rund-Email heute Morgen allen Beschäftigten für das schnelle, engagierte und trotzdem ruhige Vorgehen, das schlimmere Brandfolgen verhinderte. Sie war voll des Lobs für ihre Mitarbeiter und die Patienteneltern, die so überlegt und beherzt mit anpackten und damit dem Jugendwerk einen „unschätzbaren Dienst“ erwiesen haben. Diesen Dank wird sie heute bei einer Informationsveranstaltung zum Geschehen wiederholen, bei der auch der Vorsitzende der Geschäftsführung des Gesundheitsverbunds, Bernd Sieber, dabei sein wird.

Der betroffene Gebäudeabschnitt ist bis auf weiteres abgesperrt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen der Brandursache aufgenommen. Das Zimmer, in dem der Brand ausbrach, brannte vollständig aus. Durch das Feuer und die Löscharbeiten wurden insgesamt sieben Zimmer in dem betroffenen Brandabschnitt in Mitleidenschaft gezogen. Die Kapazität vor Ort reicht zum Glück aus, um die Patienten in anderen Bettentrakten unterbringen und adäquat behandeln zu können.

 
 
 

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