Das Konzept wurde von dem Sonderpädagogen Prof. Dr. Andreas Fröhlich in der 70er Jahren in der Arbeit mit schwerst mehrfachbehinderten Kindern entwickelt und in den 80er Jahren zusammen mit Frau Prof. Christel Bienstein modifiziert und für die Pflege weiterentwickelt.
Basale Stimulation® ist ein Konzept zur Förderung von Menschen in krisenhaften Lebenssituationen, in denen ihre Austausch- und Regulationskompetenzen deutlich vermindert, eingeschränkt oder dauerhaft behindert sind.
Dabei stehen die Fähigkeiten zur Wahrnehmung, Kommunikation sowie zur Bewegung im Zentrum des Konzeptes.
Durch einfache und grundlegende Austauschangebote und -hilfen sollen Kompetenzen erhalten, gesichert und aufgebaut werden.
Basale Stimulation ist eine Form ganzheitlicher, körperbezogener Kommunikation für Menschen mit wesentlichen Einschränkungen.
Basale Stimulation® versteht sich
Basale Stimulation® ist immer ausgerichtet an grundlegenden, einfachen und primären Bedürfnissen des Notleidenden Menschen in unterschiedlichen, schwierigen Lebenssituationen.
Elemente der Basalen Stimulation® können auch in anderen Situationen für Menschen ohne wesentliche Beeinträchtigungen anregend, entspannend oder bereichernd sein. In diesen Fällen sollte man aber nicht von Basaler Stimulation sondern von „basal orientierter Anregung“ oder „basal orientiertem Arbeiten“ sprechen.
Quelle: www.basale-stimulation.de
Das Konzept Basale Stimulation ist Inhalt der Pflege, sowie der Pädagogik und Therapie im Hegau-Jugendwerk.
Basisseminar: 10./11. und 17. Oktober 2012
Aufbauseminar: 5./6. und 13. September 2012
© Die Hegau-Jugendwerk GmbH - Neurologisches Rehabilitationszentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene