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Freude über neuen „Platz der Begegnung“

11.04.2017

Neues Angebot für Patienten und Mitarbeiter/ Realisierung mit Hilfe von Spendern und Sponsoren

Sie stoßen auf den neuen "Platz der Begegnung" an: (v.l.n.r.): Horst Rudy (Geschäftsführer Möbel Stumpp), Barbara Burchardt (Fundraising), Birgit Gnädinger (Grünplanerin), Klaus Scheidtmann (Ärztlicher Direktor), Heinz Brennenstuhl (BM, 1. Vors. Förderverein) und Philipp von Magnis (2. Vorsitzender des Fördervereins). Bild: aj
Sie stoßen auf den neuen "Platz der Begegnung" an: (v.l.n.r.): Horst Rudy (Geschäftsführer Möbel Stumpp), Barbara Burchardt (Fundraising), Birgit Gnädinger (Grünplanerin), Klaus Scheidtmann (Ärztlicher Direktor), Heinz Brennenstuhl (BM, 1. Vors. Förderverein) und Philipp von Magnis (2. Vorsitzender des Fördervereins). Bild: aj

(Gailingen). Allen Grund zur Freude hatten die Mitarbeiter, Patienten und deren Angehörige im Hegau-Jugendwerk (HJW): Der neue „Platz der Begegnung“, der mit Hilfe des Fördervereins sowie Sach- und Geldspenden realisiert werden konnte, wurde am 7. April mit einem zwanglosen Fest und bei sommerlichen Ambiente eingeweiht.

Der Platz hinter der Krankenhausschule sei aus einem langen Dornröschenschlaf geweckt worden, freute sich Dr. Klaus Scheidtmann, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des HJW Fördervereins. Entstanden sei ein Raum in der Natur, der geradezu zum Verweilen einlade und einen herrlichen Ausblick in die Landschaft biete. Die „wunderbare Atmosphäre“ zeige sich auch in den Mittagspausen, wo der neue Platz mittlerweile von vielen Mitarbeitern gerne genutzt werde, darunter er selber, bekannte Scheidtmann freimütig.

Scheidtmann konnte eine große Festgemeinde begrüßen, allen voran einige Ehrengäste. Dazu zählten neben Bürgermeister Heinz Brennenstuhl, zugleich Vorsitzender des HJW Fördervereins, auch Grünplanerin Birgit Gnädinger aus Radolfzell, nach deren unentgeltlichen Entwurf der neue Platz gestaltet worden war. Oder den Geschäftsführer von Möbel Stumpp, Horst G. Rudy, der bei der Möbilierung des Platzes durch eine Spende mithalf. Doch auch viele kleine und große Spenden von Stiftungen oder Privatpersonen hatten mitgeholfen, aus dem Platz mit geschlossener Hinterhof-Idylle einen Lieblingsplatz mit offenem Weitblick werden zu lassen. Das Holz für die Sitzinseln spendete beispielsweise Graf von Bodman, die Birken spendete die Baumschule Amann, 7000 Euro kamen von der Mahle-Stiftung und 3400 Euro von der SWR Herzenssache. Aber auch viele kleine und große Aktionen der HJW-Mitarbeiter wie Benefizfußballturnier oder Trikot- und Ballversteigerungen haben zur Realsierung des Platzes beigetragen.

Barbara Burchardt, die für das Hegau-Jugendwerk das Fundraising macht, freute sich, dass sich so viele Menschen für das Projekt begeistern ließen. Sie outete sich als HJW-Fan: In dieser größten und ersten Einrichtung ihrer Art treffe sie nur Mitarbeiter, „die lieben, was sie tun“. Diese Motivation springe auch auf mögliche Sponsoren über, die sich gerne für dieses Projekt begeistern ließen.

Bürgermeister Heinz Brennenstuhl, lobte das „gelungene Werk“ und dankte allen Sponsoren und Spendern. Die Arbeit für den Förderverein, bekannte Brennenstuhl, mache viel Spaß. Der Förderverein unterstütze immer dann, wenn der Kostenträger nicht finanziere – das sei oft genug der Fall. Doch alleine könne auch der Förderverein nichts tun, man sei auf die Hilfe von Förderern und Spendern angewiesen. Und auf Mitglieder - machte er Werbung für eine Mitgliedschaft im Verein. Schon seit vielen Jahren hilft der Verein bei der Realisierung von Projekten mit, sei es im Innen- oder Außenbereich; Projekte, die vielen Menschen zu Gute kommen – vor allem den Patienten, aber auch deren Angehörigen und den Mitarbeitern. Brennenstuhl erinnerte an die Neugestaltung der Augustwiese in 2012 – ebenfalls mit Hilfe von Geld- und Sachspenden. Sich im Grünen eine Auszeit zu nehmen „helfe und heile“, war sich Brennenstuhl sicher. Und sicher sei er auch, dass es in der Zukunft noch viele Projekte im Hegau-Jugendwerk gebe, die es zu verwirklichen gelte.

 
 
 

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