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HJW feiert die Einweihung seines „Raum der Stille“

16.06.2016

Rückzugsort wurde neu gestaltet/ Angebot für Patienten, Angehörige und Mittarbeiter

Sandra Hart, Katholische Klinikseelsorgerin des Hegau-Jugendwerks, der Ärztliche Direktor Dr. Klaus Scheidtmann und Bernd Stolz, zuständig für die Elternarbeit, freuen sich über die geglückte Umgestaltung des "Raum der Stille" (Raum im HIntergrund). Bild: aj
Sandra Hart, Katholische Klinikseelsorgerin des Hegau-Jugendwerks, der Ärztliche Direktor Dr. Klaus Scheidtmann und Bernd Stolz, zuständig für die Elternarbeit, freuen sich über die geglückte Umgestaltung des "Raum der Stille" (Raum im HIntergrund). Bild: aj

(Gailingen). Der "Raum der Stille" im Erdgeschoss des Haus D des Hegau-Jugendwerks(HJW) hat ein neues Gesicht bekommen. Am Mittwoch, 15. Juni, wurde er im Kreise von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Mittagszeit vorgestellt, eingeweiht und gesegnet.

Sandra Hart, katholische Klinikseelsorgerin des HJW, leitete die Feier und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, der neu gestaltete Raum möge aus seinem Dornröschenschlag erwachen und der Bestimmung dienen, zu dessen Zwecke er geschaffen wurde: Ein Rückzugsort, ein Ort des Innehaltens und zur Besinnung, zur stillen Einkehr, eine Kraftoase im Alltag, ein Ort der gut tun soll. Durch seine Gestaltung regt der Raum an, ein Buch zu lesen oder entspannende Musik zu hören; Meditationskissen laden ein, in der Stille durch zu atmen oder ein Gebet zu sprechen. Im ausgelegten Dank- und Bittenbuch können Gedanken festgehalten werden.

Damit die Umgestaltung möglich wurde, haben viele verschieden Menschen über einen längeren Zeitraum zusammen gewirkt. Für dieses Mitwirken bedankte sich Dr. Klaus Scheidtmann, Ärztlicher Direktor des HJW, sehr herzlich. Er sei froh, dass es diesen Raum gebe, von seiner Notwendigkeit sei er überzeugt, deswegen stehe er hinter dem Projekt, das er sehr gerne unterstützt habe. Der Raum wurde mit finanziellen Mitteln des Hegau-Jugendwerks und mit Spenden umgestaltet, die Meditationsmaterialien und das Bild „Im Blauen“ von Dietlinde Stengelin, einer Künstlerin aus Langenargen, wurden von der Erzdiozöse Freiburg finanziert.

Bernd Stolz, verantwortlich für die Elternarbeit im HJW, erinnerte an die Anfänge des „Raums der Stille“. Vor rund zehn Jahren hatte Patientenvater Pastor Schöller, die Anregung dazu gegeben. Er sah die Notwendigkeit und sammelte in seiner Gemeinde dafür Spenden. Seitdem begleitete Stolz dieses Thema. Die Anfänge waren bescheiden – ein anderes Zimmer, zunächst sparsam möbiliert. Nach zweifachen Umzug fand der Raum im Erdgeschoss des Haus D seine Bleibe und wurde von einem eigens dafür zuständigen Arbeitskreis mit Mitarbeitern aus verschiedenen Berufsgruppen des Hauses zu dem gemacht, was er heute ist: Ein einladender und ansprechend gestalteter Ort. Das Projekt wurde vom Arbeitskreis Klinische Ethik unterstützend begleitet.

Täglich bis 14.00 Uhr besteht nun für jeden die Möglichkeit, den "Raum der Stille" zu entdecken. An einer erweiterten Öffnungszeit wird gearbeitet. Zu bestimmten Zeiten (siehe Aushang) werden regelmäßig geleitete Meditationsstunden angeboten.

Die Einweihungsfeier wurde mitgestaltet durch eine Musikgruppe unter Leitung von Martin Wieland. Häppchen und Getränke luden abschließend zum Mitfeiern ein.

 
 
 

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