Im Hegau-Jugendwerk sind wir bemüht, den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend das geeignete Angebot zu unterbreiten.

Die Abteilung
Frührehabilitation eignet sich insbesondere für Patienten, die nach einer sehr schweren Verletzung oder Erkrankung noch intensivmedizinischer Betreuung bedürfen. Der Zustand muss aber soweit stabilisiert sein, dass bereits mit der Rehabilitation begonnen werden kann. Die Behandlung schließt eine lückenlose Überwachung, z.B. mit Monitoren ein. In begrenztem Umfang können wir auch Patienten mit künstlicher Beatmung aufnehmen. Liegen neben der Verletzung des Nervensystems noch andere Verletzungen vor, so werden diese in Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachärzten bei uns weiterbehandelt.
In der Abteilung
Schwerrehabilitation (Frühmobilisation) werden Patienten behandelt, die keine intensivmedizinische Überwachung und Therapie mehr benötigen, aber noch weitgehend auf fremde Hilfe angewiesen sind. Die Patienten sollten vom Bewusstseinzustand her soweit aufgeklart sein, dass eine Kontaktaufnahme und ein Mindestmaß an Mitarbeit bei den Therapien möglich ist. Die Abteilung Schwerrehabilitation ist auch offen für die Behandlung schwerstbehinderter junger Menschen, deren Erkrankung schon länger zurückliegt oder angeboren ist, wenn durch die Behandlung eine Linderung der Erkrankungsfolgen und eine Verbesserung der eigenen alltagspraktischen Fähigkeiten zu erwarten ist.

Die
Allgemeine Rehabilitation teilt sich auf in einen Bereich für
Jugendliche und junge Erwachsene sowie ein
Kinderhaus (2 bis 15 Jahre). In dieser Phase der Rehabilitation sollten die Betroffenen im praktischen Alltagsgeschehen (wie Körperpflege, Nahrungsaufnahme, Mobilität) schon weitgehend selbstständig sein. Das Hegau-Jugendwerk ist rollstuhlgerecht eingerichtet.