Das Hegau-Jugendwerk in Gailingen besteht
nun seit 1972. Mit der Zunahme der Verkehrsunfälle, deren Opfer sehr häufig
Kinder und Jugendliche waren, wurde die Notwendigkeit einer Einrichtung für
diese Altersgruppe erkannt. Deshalb beschloss 1966 der Landesausschuss für die
Koordinierung von Rehabilitationsfragen in Baden-Württemberg, eine
Modelleinrichtung für hirngeschädigte Kinder und Jugendliche zu schaffen. Die
Einrichtung wurde mit Mitteln von Bund, Land und Sozialversicherungsträgern
gefördert. Der erste Patient Harry W. kam am 15. März 1972 ins Hegau-Jugendwerk.
Seither werden hier Patienten auch über die Landesgrenzen hinaus
behandelt.
|


|
|
Schrittweise wurde das Jugendwerk ausgebaut. Die
Krankenhausschule wurde 1980 erweitert. Seit 1986 sind
Patienten unter 15 Jahren im Kinderhaus kindgerecht untergebracht.
Das Spektrum der Berufstherapie wurde auf die stärker körperlich und
neuropsychologisch Beeinträchtigten angepasst. 1994 erfolgte die
Inbetriebnahme der Abteilungen Frührehabilitation und Frühmobilisation
(Schwerrehabilitation).
Seit 1999 ist das Jugendwerk den gesellschaftsrechtlichen
Verbund mit dem Zentralversorgungskrankenhaus Hegau-Klinikum eingegangen.
Träger der Hegau-Jugendwerk GmbH sind nun die Hegau-Klinikum GmbH und der
gemeinnützige Verein Jugendwerk Gailingen e.V.
|